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Fortgeschrittenenhausarbeit im Zivilrecht

Die Fortgeschrittenenhausarbeit im Zivilrecht kann gegen Vorlage des Studierendenausweises oder einer entsprechenden Vollmacht ab sofort zu den üblichen Öffnungszeiten an der Pforte des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht abgeholt werden. Der Bevollmächtigte muss sich ausweisen können.

Soldan Moot Court 2019

Dieses Jahr findet der Soldan Moot Court zur anwaltlichen Berufspraxis zum siebten Mal statt. Er bietet Studierenden aller deutschen Jurafakultäten die Gelegenheit, die anwaltliche Tätigkeit in einem zivilrechtlichen Gerichtsverfahren kennenzulernen und einmal in die Rolle des Prozessvertreters zu schlüpfen. Der Soldan Moot wird von der Hans Soldan Stiftung zusammen mit der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), dem Deutschen Anwaltverein (DAV) und dem Deutschen Juristen-Fakultätentag (DJFT) durchgeführt. Die Studierenden verhandeln gegeneinander vor dem Landgericht einen zivilrechtlichen Fall, der insbesondere auch berufsrechtliche Fragen und Probleme aus der anwaltlichen Praxis aufwirft. Den Gewinnern des Soldan Moot winken für den Finalsieg der Hans-Soldan-Preis sowie weitere Auszeichnungen für die besten Schriftsätze.

Die fiktive Fallakte wird am 4. Juli 2019 ausgegeben. Eine entsprechende Klageschrift ist bis zum 1. August 2019 zu erstellen. Die Klageschriften werden unter den verschiedenen Universitäten ausgetauscht und die Teams müssen bis zum 12. September 2019 eine Klageerwiderung einreichen. Die mündlichen Verhandlungen finden vom 10.-12. Oktober 2019 in Hannover statt. Dort treten die Teilnehmenden als Kläger- oder Beklagtenvertreter in einem simulierten Gerichtsverfahren auf.

Teilnehmen können alle Studierenden ab dem dritten Fachsemester. Eine Teilnahme ist als Ersatz für eine Wahlbereichsklausur im Sinne von § 49 StudO in verschiedenen Schwerpunktbereichen geeignet. Je nach Art der Beteiligung kann sie auch als Vorbereitungsseminar im Sinne von § 44 StudO oder als Schlüsselqualifikationsseminar im Sinne von § 9 Abs. 4 StudO gewertet werden.

Weitere Infos: http://www.soldanmoot.de/

Unterstützt werden die Teams von den Lehrstühlen von Herrn Prof. Dr. Kilian und Herrn Prof. Dr. Henssler. Wir würden uns freuen, wenn die Universität zu Köln dieses Jahr wieder mit starken Teams vertreten ist!

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail (lwaldha1@uni-koeln.de) oder telefonisch (0221-470 8390).

Aktuelle Meldungen

Bundesregierung hält an Pflicht zum Besuch berufsrechtlicher Lehrveranstaltung für künftige Anwälte fest

In einer Gegenäußerung vom 12.10.2016 hat die Bundesregierung betont, dass sie an ihrem Vorhaben festhält, in einem neuen § 43e BRAO künftig vorzusehen, dass Rechtsanwälte in einem Zeitraum von sieben Jahren vor bis ein Jahr nach der Erstzulassung zur Anwaltschaft eine anwaltsrechtliche Lehrveranstaltung im Umfang von mindestens zehn Zeitstunden besucht haben müssen. Der Bundesrat hatte in seiner Sitzung vom 23.9.2016 den Bundestag aufgefordert, auf diese Regelung zu verzichten, weil sie angeblich das Konzept des Einheitsjuristen unterlaufe. Enthalten ist der Reformvorschlag im Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe. In seiner Begründung weist der Gesetzgeber ausdrücklich darauf hin, dass die Pflicht des § 43e BRAO insbesondere durch Besuch universitärer Lehrveranstaltungen erfüllt werden könne. Die Universität zu Köln bietet in jedem Semester die Vorlesung "Einführung in den Anwaltsberuf" ein, die die vom Gesetzgeber geforderten berufsrechtlichen Inhalte zum Gegenstand hat. Besucher der Vorlesung erhalten eine Teilnahmebescheinigung, mit der gegenüber der Rechtsanwaltskammer nachgewiesen werden kann, dass die Pflichten nach § 43e BRAO erfüllt worden sind.